Über

Dieser Blog beinhaltet ein aktiv betriebenes Rollenspiel.

Die Story spielt im 21. Jahrhundert in der wunderschönen Stadt Hamburg. Insgesamt dreht sich alles um das Leben der fünf Charaktere. Diese haben sich erst kürzlich alle kennen gelernt aufgrund einer Wohnungsannonce von Fin, einem der Charaktere. Dieser besitzt eine geräumige Speicherwohnung im schönsten Stadtteil Hamburgs und ist dringend auf der Suche nach einigen Mitbewohnern gewesen. So ist es dann gekommen, dass sich das Leben der fünf gekreuzt hat und sich ihre Wege für unbestimmte Zeit kreuzen werden. Was sie in dieser spannenden Zeit zusammen alles erleben werden, könnt ihr nach und nach in unserem Rollenspiel nachlesen. (Sofern ihr Lust dazu habt natürlich nur ^^)

Alter: 26
 


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Nachdem die Attacke auf ihre kleine Schildkröte so glimpflich ausgegangen war, hatte sich Sophia erst einmal mit Lilly in ihr Zimmer zurückgezogen und sich danach noch ein wenig mit ihr beschäftigt, damit sie nicht zu sehr in ihrem Trauma festhängen würde. Schließlich hatte sie sich in ihr großes Terrarium verfrachtet, wo sie sicher sein würde für den restlichen Tag, und hatte sich daran gemacht ihre Eigentümer in ihrem neuen, helltürkisgestrichenen Zimmer zu verstauen. Irgendwann am Spätnachmittag beschloss sie sich eine kleine Pause zu gönnen und traf auf ihrem Weg ins Wohnzimmer auf Fin, der gerade verträumt aus dem Fenster geblickt hatte. Gerade als die junge Frau ihn ansprechen wollte, kam Selina dazu und fragte, ob sie am Abend gemeinsam ausgehen wollten. "Hey, das ist wirklich eine tolle Idee. Wäre sicher nett heute Abend zusammen essen zu gehen und wer weiß, vielleicht haben wir ja danach noch Lust auf eine nette Bar oder so. Auch wenn es schade ist, dass Barbara jetzt erstmal nicht von der Partie sein werd und Jared... nun, um den trauere ich heute Abend sicher nicht. Also ich bin absolut dabei! Fin, kennst du vielleicht ein schnuckeliges Restaurant?" Begeistert schaute Sophia zwischen den beiden hin und her.

1 Kommentar 13.8.10 21:32, kommentieren

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"Schön, das alles doch so schnell geklappt hat," sagte Selina, wenn auch etwas beleidigt darüber, dass ihre medizinische Diagnose nicht gestimmt hatte und dieser Schönling von Tierarzt es besser gewusst hatte. Schließlich hatte sie bisher ein ausgezeichnetes Studium hingelegt. Und im Studium kannte Selina keine Gnade. Wenns ums besser sein ging, kam schon mal ihre etwas zu ehrgeizige und egoistische Seite zum Vorschein. Das nahmen ihr viele ihrer Komilitonen übel. Welch ein Besserwisser! Sich besinnend schielte sie neugierig auf ihre Mitbewohnerin Barbara, die ganz in Gedanken versunken zu sein schien. 'Hm, ein halbes Jahr zusammen waren sie also? Also ich weiß nicht, da muss mehr dahinter stecken... Sie konnte ja kaum den Blick von ihm abwenden....Aber das kriegen wir schon noch aus ihr herausgekitzelt, wenn wir sie einmal besser kennen'.

Im Laufe des Tages ging jeder seinen eigenen Erledigungen nach, räumte auf, sortierte seine Sachen oder tat, wozu er gerade Lust hatte. Jared hatte man seit dem Frühstück nicht mehr aus seinem Zimmer auftauchen sehen.  Selina fiel das gemeinsame Abendessen wieder ein und wendete sich an Fin und Sophia: "Was machen wir heut abend? Sollen wir uns nach nem schicken Restaurant umschauen? Da Barbara nun ein Date hat... doch einen schönen Abend können wir uns ja trotzdem machen, nicht wahr?" Sie lachte und zwinkerte. "Am besten, wir gehen einfach in die Stadt und schauen uns um, oder? Achja und ich glaube, Jared hat uns eindeutig signalisiert, dass ihm das Ganze hier nicht passt... "

1 Kommentar 13.8.10 13:54, kommentieren

Was sollte Barbara nun auf diese Frage antworten? Sie biss sich auf die Lippe und dachte sich:'Was soll's. Früher oder später werden sie es sowieso rauskriegen.' "Nun ja, ich kenne ihn schon eine ganze Weile. Wir waren quasi ein halbes Jahr zusammen..." Mehr wollte Barbara nicht preisgeben. Es musste ja keiner wissen wie eifersüchtig sie werden kann und warum ihre Beziehung zu Tom gescheitert war. Beziehungsweise gescheitert war das falsche Wort. Tom hatte sich von ihr auf Probe getrennt, weil er es nicht mehr aushielt, dass sie ihn fast schon kontrollierte. 'Dabei hätte ich eigentlich wissen müssen, dass er es ernst mit mir meint.', dachte sich Barbara.  Warum war sie damals nur so dumm gewesen? Die Trennung auf Probe dauerte jetzt schon zwei Monate und wie oft hatte sie sich überlegt, ob sie sich bei ihm melden sollte. Aber er hatte ihr gesagt, er brauche Zeit, Zeit zum Nachdenken. Und sie hatte sich geschworen, sie ihm zu geben, soviel wie er brauchte. Und jetzt hatte Tom heute ja den ersten Schritt auf sie zugemacht. Nun gut, sie hätte auch einen anderen Tierarzt um einen Hausbesuch bitten können, aber warum dem Glück nicht bisschen auf die Sprünge helfen. 'Und es scheint ja aschließlich auch funktioniert zu haben.', überlegte sich Barbara. "Ich habe dir gerne geholfen Sophia. Wenn ich schon einen Tierarzt persönlich kenne, dann muss das ja auch zu was gut sein. Und zum Glück geht es deiner Lilly ja schon besser."

11.8.10 19:20, kommentieren

Vor Freude rannen Sophia ein paar Tränen der Erleichterung aus den Augenwinkeln, als sie vorsichtig wieder ihre kleine Lilly aus den Händen des Tierarztes nahm. "Oh, danke, vielen Dank!" Lächelnd schaute sie wieder auf ihr süßes Haustier und bemerkte den plötzlichen Abgang des Tierarztes zunächst gar nicht. Die anderen standen, bis auf Jared, lächelnd neben ihr. Sie musste sich unbedingt bei Barbara bedanken! So ging sie, noch immer völlig überrascht von Barbaras Auftreten gegenüber dem jungen gutaussehenden Tierarzt und ihrem plötzlichen Kleiderwechsel, langsam Richtung Tür, nachdem diese mit einem deutlich hörbaren Schlag zugefallen war. Zögerlich machte sich die junge Frau bei ihrer neuen Mitbewohnerin bemerkbar. "Hey, Barbara... Ich... ich wollte mich bedanken! Oh, du kannst dir gar nicht vorstellen wie erleichtert ich bin, dass meiner süßen kleinen Lilly nichts passiert ist." Vor Glück hätte sie am liebsten gerade die ganze Welt umarmt. "Ich bin dir eindeutig was schuldig, neue Zimmernachbarin! Dass du diesen netten jungen Herrn hier gleich alamiert hast und mir geholfen hast... Danke!" Vollkommen überwältigt von ihren Gefühlen nahm sie die andere Frau in die Arme und drückte sie kurz an sich. "Er ist wirklich nett, dieser junge Tierarzt, kennst du ihn besser?" Neugierig schaute Sophia die andere an.

11.8.10 15:07, kommentieren

Barbara konnte es einfach nicht glauben. Dass sie ihn nun so bald wiedersehen würde, hätte sie sich nicht träumen lassen. Und wie er sie anschaute. Wie früher. Da merkte Barbara, wie lächerlich sie doch aussehen musste. Sie starrte einen Mann an, während neben ihr, ihre neue WG denken musste, was denn nun geschehen sei. Barbara kam die Schildkröte in den Sinn und trat mit einem Lächeln auf dem Lippen an ihren Traummann heran. "Hallo Tom. Schön dich wieder zu sehen. Könntest du dich bitte um die kleine Schildkröte kümmern. Sie wurde von der Katze angegriffen und könnte vielleicht verletzt worden sein." Barbara hatte das Gefühl, als würde ihre Stimme sie jederzeit im Stichlassen, doch Tom schien nichts bemerkt zu haben. Mit seinem hinreißenden Lächeln antwortete er: " Hallo Barbara. Das hier ist wohl dein neues Zuhause? Und gleich ein Kampf zwischen den Haustieren. Na so was...Wo ist denn der kleine Patient?" Tom nahm behutsam die Schildkröte in seine schönen Hände. Barabara konnte den Blick nicht abwenden. Diese Hände hatten dsie früher immer im Arm gehalten, hatten sie zärtlich gestreichelt, hatten ihr über die Wange gestrichen und sie beschützt. Wie schön wäre es, die Zeit zurück drehen zu können. Tom schaute sich die Schildkröte etwa zwei Minuten von allen Seiten an und gab dann sein Urteil ab: "Also, soweit ich das erkennen kann, ist der kleinen Maus nichts passiert. Sie hat einen kleinen Schock bekommen, aber etwas schlimmeres ist es zum Glück nicht. In ein zwei Tagen ist sie wieder ganz die Alte. Ich muss dann jetzt auch weiter zu meinem nächsten Patienten ein paar Straßen weiter. Barbara, bringst du mich noch zur Tür?" Ob er gemerkt hatte, dass sie noch so sehr an ihm hing? Warum war das zwischen ihnen nochmal auseinander gegangen? Sie konnte sich an die Sache schon gar nicht mehr erinnern oder wollte es auch nicht. Als Barbara und Tom an der haustür angekommen waren, sagte Tom mit seiner warmen Stimme: " Barbara, ich freue mich so dich wieder zu sehen. Lass uns unser Zusammentreffen heute Abend bei einem Abendessen feiern. ich lade dich ein und hole dich gegen 19 Uhr hier ab, einverstanden?" "Ich...ja...ich...ach Tom ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Aber ein Abendessen, in Ordnung. Bis spä..." Doch da wurden ihre Worte von einem flüchtigen Abschiedskuss erstickt und im nächsten Augenblick fiel die Haustür auch schon hinter Tom ins Schloss.

1 Kommentar 11.8.10 13:16, kommentieren

Barbara trat nach einem ziemlich kurzen und wortkargen Gespräch wieder zurück in die Küche, wo der Rest der WG immer noch versammelt war."Der Tierarzt wird in zehn Minuten hier sein. Dann wissen wir, ob deiner Schildkröte was zugestoßen ist." Nach diesen Worten stahl sich Barbara schnell wieder zurück in ihr Zimmer, wo sie verzweifelt nach der passenden Kleidung für ein Wiedersehen mit ihrem Verflossenen suchte. Insgeheim hoffte sie immer noch, dass sie wieder mit ihm, dem sexy Mann zusammenkommen würde oder immerhin noch einmal einen netten Abend verbringen konnte. 'Ob ich ihn wohl fragen könnte, ob er heute Abend schon was vor hat? Ich könnte ihn zum Essen einladen und danach mit ihm tanzen gehen. Vielleicht hat er ja inzwischen auch eine eigene Wohnung, in die er mich dann danach führt?' Barbara nahm sich ein Rotes Cocktailkleid aus dem Schrank, zog es über ihren schlanken Körper, verstrubbelte sich die Haare und schlüpfte gerade in ein paar Balerinas, als es an der Tür klingelte. 'Ohje, das wird er sein, hoffentlich versau ich es nicht bei ihm' Barbara trat wieder aus ihrem Zimmer und da sah sie ihn schon im Vorflur stehen: gutgebaut, groß, schwarzhaarig, braungebrannt und als er sie sah, lächelte er sein verschmitzes Lächeln. Barbara war hin und weg...

18.2.10 21:14, kommentieren

"Das dauert doch jetzt alles viel zu lange. So wie sich deine Schildkröte verhält, sollte sie sich ein Tierarzt schnellstmöglichst anschauen. Ich ruf schnell meinen Bekannten an, der ist Tierarzt. Vielleicht kann er schnell hier vorbeikommen. In so einer Praxis kommt man doch nie sofort dran und wer weiß was das arme Ding abbekommen hat. Aber ich hoffe mal, dass es nur ein Schock ist und sie sich rechtzeitig in ihren Panzer verkriechen konnte. Wartet einen Moment..."Barbara schnappte sich ihr Handy und wählte die Telefonnummer von ihrem Verflossenen. Die anderen mussten ja nicht gleich mitbekommen, dass die immer noch ziemlich an ihm hing und deswegen ging sie schnell in ihr Zimmer. Dort setzte sie sich auf ihr Bett und legte sich ihre Worte zurecht:'Hallo Tom, hier ist Barbara. Du, ich würde nicht anrufen, wenn es nicht wirklich dringend wäre. Die Schildkröte von meiner Mitbewohnerin wurde von einer Katze angegriffen. Könntest du vielleicht kurz bei mir vorbeischauen und sie untersuchen? Hast du heute Abend schon was vor? Ich muss dich unbedingt wiedersehen...' Die letzten beiden Sätze sollte sie wohl lieber weglassen. Also wählte Barbara die Nummer, die sie im letzten halben Jahr wohl tausendmal benutzt hatte und deswegen immer noch auswendig wusste.

11.2.10 18:55, kommentieren